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Erziehungsberatung - Standpunkte, Entwicklungen, Konzepte

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Wichtig

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Neue Publikationen

Erkenntnisse aus der Evaluation von Hilfeprozessen

 

Ergebnisse der bundesweiten Studie Wir.EB

Weitere Informationen über diese Publikation finden Sie HIER.

     

       

Tagesgruppen - Ein effizientes Angebot nach § 32 SGB VIII
Eine Argumentationshilfe finden Sie hier.

 
Pflegekinderhilfe

Weitere Information über diese Publikation finden Sie HIER.

 

 
Ambulante Hilfen zur Erziehung

Weitere Information über diese Publikation finden Sie HIER.

 
Handbuch der Hilfen zur Erziehung

 

Die ganze Erziehungshilfe im Überblick

Beiträge von über 100 namhaften Autorinnen und Autoren aus der Erziehungshilfe stellen in diesem „Handbuch der Hilfen zur Erziehung“ den aktuellen Status quo der ganzen Bandbreite der erzieherischen Hilfen dar: Von den Rechtsgrundlagen, den verschiedenen Wohnformen, den (sozial)pädagogischen Ansätzen bis hin zu einem Ausblick in die Zukunft.
Interdisziplinar und umfassend wird ein kompakter Überblick über die einzelnen Leistungsbereiche und Handlungsfelder der Erziehungshilfe geboten und die verschiedenen Akteure (Jugendamt, Öffentliche Träger, Freie Träger, Wohlfahrtsverbände etc.) der Jugendhilfe werden vorgestellt.
Das Handbuch ist in dieser Form eine einzigartige Basislektüre und praktisches Nachschlagewerk. Es richtet sich an Studierende, Lehrende, Pädagogen und Psychologen in allen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe.

Weitere Information über diese Publikation finden Sie HIER.

 

Fonds Heimerziehung

Den Fonds Heimerziehung erreichen Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800–1004900 oder mit einem Kontaktformular, das Sie HIER herunterladen können.

 

Initiative Habakuk

Habakuk_Link

 
Expertengespräch am 25.10.2018 in Berlin

Der Monitor Hilfen zur Erziehung 2018 im Gespräch – Was bedingt eine leistungsfähige und erfolgreiche Erziehungshilfe?

Vertreter_innen des BVkE setzten sich beim Expertengespräch am 25.10.18 in Berlin gemeinsamen mit Vertreteter_innen aus Politik und Wissenschaft sowie der freien und öffentlichen Träger damit auseinander, wie die Ergebnisse des diesjährigen Monitors zu verstehen und zu bewerten sind. Dabei stand insbesondere die Frage im Fokus, was eine leistungsfähige und erfolgreiche Erziehungshilfe bedingt und wie der Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert werden kann. Grundlage bildete der Anfang September 2018 erschienene „Monitor Hilfen zur Erziehung“, der von der „Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik“ im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde (http://hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de/ ).

Renate Jachmann-Willmer, BVkE Vorstand, betont, die Datenergebnisse sind eine wichtige Grundlage für freie Träger, um die Angebote für Kinder und Jugendliche stets zu verbessern. Weiter stellt sie fest, die prekäre Lage auf dem Wohnungsmarkt erschwert den Übergang von Hilfen für Jugendlichen in die selbstständige Berufsausbildung. Dadurch wird ein gelingender Übergang in ein selbstbestimmtes Leben für Jugendliche und junge Erwachsene deutlich erschwert. Die Folgen sind, dass gut ausgebildete Jugendliche und junge Erwachsene in andere Hilfssysteme abgleiten und von Perspektivlosigkeit bedroht sind. Stefan Leister, BVkE Vorstand, hebt in der Diskussion hervor, der Anstieg der Fallzahlen ist nur bedingt durch die Hilfen nach § 34 SGB VIII für Unterbringungen von unbegleiteten minderjährigen Ausländern erklärbar. Die Zahlen spiegeln die harte soziale Wirklichkeit der Adressaten wider und liefern einen deutlichen Hinweis darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen Armutslagen von Familien und der Hilfegewährung nach SGB VIII gibt.

Die Pressemitteilung zur Veranstaltungen finden Sie hier.

Die Vortragenden beim Expertengespräch von links Dr. Harald Britze, Dr. Andreas Dexheimer, Dr. Jens Pothmann und Prof. Dr. Michael Macsenaere

Die Vortragenden beim Expertengespräch von links Dr. Harald Britze, Dr. Andreas Dexheimer, Dr. Jens Pothmann und Prof. Dr. Michael Macsenaere

 
Fachtagung "Inklusive Hilfen" am 14.11.2018 in Frankfurt am Main

INKLUSIVE HILFEN Chancen und Anforderungen für die Praxis der Erziehungshilfe

Chancengleiche Zugänge und Teilhabe aller Menschen – unabhängig von bspw. Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung – an allen gesellschaftlichen Bereichen zeichnet das Bild einer inklusiven Gesellschaft. Das (politische) Bestreben einer inklusiven Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe verfolgt ein ähnliches Ziel: Die Kinder- und Jugendhilfe wird zuständig für alle Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung und ihre Hilfeleistungen sind „barrierefrei“ auch für junge Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen erreichbar, um Entwicklung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft zu ermöglichen.

Einen Flyer inklusive Anmeldeformular finden Sie hier

 
FORUM:A

Fachtagung: 18 sticht!
Faire Teilhabechancen für alle jungen Menschen am 29.11.2018 in Berlin

Die Fachtagung „18 sticht!“ ist Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen im BVkE und logische Fortführung der Ergebnisse der BVkE-Bundestagung 2018. Der BVkE setzt sich zum Ziel, gemeinsam mit Trägern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Angebote zu entwickeln, die zu einer guten Übergangsbegleitung beitragen können und in denen die Grundsätze der Partizipation im Hilfeprozess und im Übergang ihre Wirkung entfalten. Weiter setzt er sich dafür ein, diese Fragen in die verbandliche Caritas zu tragen, und will Vertreterinnen und Vertreter in Kirche, Gesellschaft und Politik ermutigen, sich für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 25 Jahre einzusetzen.

Zum Flyer gelangen Sie hier  

 
BVkE Bundestagung 2018

Vom 12.06. bis 14.06.2018 fand in der Rheingoldhalle Mainz die 26. Bundestagung statt unter dem Thema:

KOMPASS MENSCH - Beteiligung leben – Demokratie sichern           

Resümee finden Sie unter Tagungsarchiv 2018

 

 
Abenteuer Mensch - BVkE Fachkräftekampagne

Abenteuer Mensch
Die BVkE Fachkräftekampagne geht an den Start!

Was macht die Arbeit in den Hilfen zur Erziehung attraktiv und wo gibt es offene Stellen?

Einfach auf www.BVKE-ABENTEUER-MENSCH.de klicken und sich hineinkatapultieren lassen in den Alltag der Erziehungshilfen!

Es geht um die Darstellung einer neuen und unverstellten Sicht auf das Berufsfeld der stationären Erziehungshilfe, die mit Stereotypen bricht und die den Wert und die Verantwortung, die dieser Arbeit innewohnt, würdigt.

Helfen Sie mit, unseren Spot in den sozialen Medien zu verbreiten, unser Arbeitsfeld bekannt zu machen und dafür zu werben!

Diskutieren Sie mit auf https://www.facebook.com/AbenteuerMensch/

 
Dr. Klaus Esser neuer Vorsitzender des BVkE

Dr. Klaus Esser neuer Vorsitzender des Bundesverbandes katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE e.V.)


Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung des BVkE wurde am 16. November 2017 der Vorstand neu gewählt. Insgesamt standen 19 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Als neuer Vorsitzender wurde Dr. Klaus Esser gewählt. Renate Jachmann-Willmer, Stefan Leister und Peter Baumeister wurden als stellvertretende Vorsitzendende gewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind: Wolfgang Almstedt, Gabriele Becker, Dr. Juliane Bommert, Kurt Dauben, Yvonne Fritz, Emil Hartmann, Winfried Hülsbusch, Thomas Köck, Thomas Kurth, Beate Lang, Prof. Dr. Michael Macsenaere, Jürgen Petersohn, Petra Rummel und Sieglinde Schmitz.


Dr. Klaus Esser ist seit 1994 Mitglied im BVKE Vorstand aktiv. Seit 2013 ist er Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des BVKE. Er leitet das Bethanien Kinderdorf in Schwalmtal, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Der Dank gilt allen, die sich zur  Wahl gestellt haben. Diejenigen, die in den nächsten vier Jahren den Verband leiten werden, gutes Gelingen, viel Erfolg und Gottes Segen.
Bei einem Festakt wurde der bisherige Vorsitzender Hans Scholten verabschiedet, der seit 2009 dieses Amt inne hatte. Neben der Begleitung des  Weiterentwicklungsprozesses des Sozialgesetzbuches VIII war seine  Herzenssache die Förderung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die unter erschwerten persönlichen Bedingungen den Übergang von Schule in das Berufsleben zu bewerkstelligen haben.
Im Studienteil der Mitgliederversammlung stand die Entwicklung und Finanzierung von inklusiven Hilfen für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung im Fokus. Der neue Vorsitzende Dr. Klaus Esser forderte von den Sondierungsgesprächen bei den Koalitionsverhandlungen, dass trotz vieler Skepsis das Thema der inklusiven Hilfen Lösung im SGB VIII Berücksichtigung finden soll. Eine Phase der Modellvorhaben, wie dies einige Länder fordern, lehnt er ab, Aus Sorge, dass Öffnungsklauseln auf Länderebene die Basis der bundesweiten Einheit der rechtlichen Grundlagen des SGB VIII Gesetzbuches gefährdet wird.

BVkE Vorstand von links: Jürgen Petersohn, Winfried Hülsbusch, Beate Lang, Sieglinde Schmitz, Yvonne Fritz, Thomas Köck, Dr. Juliane Bommert, Peter Baumeister, Wolfgang Almstedt, Petra Rummel, Gabriele Becker, Dr. Klaus Esser, Thomas Kurth, Stefan Leister, Stephan Hiller, Emil Hartmann, Kurt Dauben. Bild: Thomas Götz

 
Dr. Klaus Esser im Gespräch mit dem Abgeordneten des Dt. Bundestages Paul Lehrieder

Erziehungshilfefachverbände begrüßen offenen Fachdialog mit den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung

Am 20. Juni 2017 folgten Abgeordneten des Deutschen Bundestages der Einladung der Erziehungshilfefachverbänden in Deutschland: Bundesverband für Erziehungshilfe (AFET), Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), Evangelischer Erziehungsverband (EREV) und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH). Der thematische Schwerpunkt war „Auf dem Weg in eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe“. Die Leitung des Gesprächs übernahmen Herrn Paul Lehrieder, Vorsitzender des Ausschusses für Familien, Senioren, Jugend und Frauen des Bundestages, sowie Dr. Klaus Esser, stellv. Vorsitzender des BVkE.

Am 19. Juni fand die Expertenanhörung des Bundestages zum Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen statt. Die „Welt“ titelte bereits in der heutigen Ausgabe „Katarina Barley scheitert mit Gesetz zu Pflegekindern“. Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen und der Opposition machten deutlich, eine Gesetzesänderung macht nur dann Sinn, wenn die verschiedenen strittigen Punkte noch diese Woche geklärt werden können. Frau Schwarzer von der CDU Fraktion betonte: „lieber kein Gesetz als ein schlechtes Gesetz, das die Bedarfe von Kinder und Jugendliche ausblendet“. Frau Bahr von der SPD Fraktion, plädierte zum Dialog, um eine Einigung herbeizuführen. Eine Entscheidung wird gegen Ende der Woche erwartet.

Dr. Klaus Esser forderte bei einer Weiterentwicklung des SGB VIII hin zu einem neuen inklusiven Gesetz  einen offenen Fachdialog mit den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung. Dabei ist die Verständigung zu den gemeinsamen fachlichen Grundlagen und Begriffen notwendig, um eine sachorientierte Debatte zu führen. Anders als in den bisherigen Gesetzesvorlagen muss es mit dem Fachministerium eine bessere Zusammenarbeit geben. Er appellierte an die Politiker, dieser Prozess und deren Umsetzung  nicht kostenneutral erreichen zu wollen. Für die Ausgestaltung eines inklusiven Gesetzes für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, müssen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, sonst ist das Vorhaben zum Scheitern verurteilt.

In der weiteren Diskussion wurde deutlich, dass die Übergänge für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland nicht gut geregelt sind. Der 15. Kinder- und Jugendbericht stellt fest, dass der Übergang vom Jugendalter zum Erwachsenenalter  als ein Entwicklungsprozess verstanden werden muss. Dies wird aber Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht zugestanden, die in der Jugendhilfe betreut werden, stellt der Bericht fest. Dr. Klaus Esser machte dies an dem Beispiel fest, dass für Jugendliche in den Hilfen zur Erziehung die Orientierungsphase eines Freiwilligen Sozialen Jahres oder ein Auslandsaufenthalt, undenkbar ist. Weiter beschreibt er die Hürden bei der Wohnungssuche und bei der Berufsausbildung, die ohne Unterstützung der Familie oder einer Einrichtung nicht gelingen.

Die Vertreter/-innen der Erziehungshilfefachverbände baten eindringlich die Fachpolitiker ihren Einfluss auf die Wahlprogramme der jeweiligen Parteien geltend zu machen und die inklusive Lösung und die Verbesserung der Übergänge für Jugendliche als Programm festzuschreiben.

Das Gespräch war das letzte in dieser Amtsperiode zwischen dem Ausschuss und den Erziehungshilfefachverbände. Die Gespräche werden mit dem Ausschuss nach der Bundestagswahl wieder aufgenommen.

 
SGB VIII Reform

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