Flyer Fachtagung Bundeskinderschutzgesetz

 

 

 

 

 

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Präsentationen auf der gemeinsamen Fachveranstaltung der Bundesfachverbände für Erziehungshilfen am 13. Juni 2012 in Frankfurt am Main

 
Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH); Evangelischer Erziehungsverband (EREV), Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), Bundesverband für Erziehungshilfe (AFET)

„Steuerung und Verantwortlichkeiten öffentlicher und freier Träger im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes“

Die Erziehungshilfefachverbände in Deutschland, der Bundesverband für Erziehungshilfe (AFET), der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe (BVkE), der Evangelische Erziehungsverband (EREV) und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) haben am 13. Juni 2012 zu der Fachveranstaltung „Bundeskinderschutzgesetz“ nach Frankfurt eingeladen.

Das Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (Bundeskinderschutzgesetz – BKiSchG) ist zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten. Die wesentlichen Neuregelungen und Veränderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und des Kinderschutzes stellen unter anderem die Schwerpunkte der Prävention, um Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in Familien und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe vorzubeugen, in den Mittelpunkt. Die Veränderungen beziehen sich beispielsweise auf den §8a SGB VIII im Rahmen der Gefährdungseinschätzung und auf entsprechende Regelungen zwischen freien und öffentlichen Trägern im Rahmen der Betriebserlaubnis im Kontext der Sicherung von Kinderrechten und der Beteiligung der jungen Menschen in den Einrichtungen der Erziehungshilfen. Dieser Aspekt findet sich ebenso bei der Qualitätsentwicklung des §79a SGB VIII wieder. Die Auswirkungen und abschließenden Bewertungen dieser Neuregelung lassen sich erst nach Praxiserfahrungen der Umsetzung und Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einrichtungen, Trägern und Institutionen beschreiben. Die gemeinsame Veranstaltung der Bundesfachverbände für Erziehungshilfen stellte zum einen die wesentlichen Neuregelungen vor und beschrieb zum anderen erste Konsequenzen, um das gemeinsame Ziel des Kinderschutzes zu erreichen.

Den Schwerpunkt der Fachtagung bildeten der Steuerung und Verantwortlichkeit öffentlicher und freier Träger im Rahmen des Bundeskinderschutzgesetzes, die Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII und die Qualitätsentwicklung sowie Qualitätssicherung nach § 79a SGB VIII.
Referiert haben: Dr. Maria Kurz-Adam (Jugendamt München), Christine Gerber (Nationales Zentrum Frühe Hilfen), Heinz Müller (Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz), Sibylle Nonninger (Landesjugendamt Rheinland - Pfalz), Claudia Obele (Hochdorf - Evangelischen Jugendhilfe im Kreis Ludwigsburg e.V.),  Rüdiger Scholz (Fachzentrum Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Bethel im Norden) und  Michael Spielmann (Diözesancaritasverband in Freiburg). Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Bundesfachverbände für Erziehungshilfen moderierten die Veranstaltung.

Der Einladung der vier Erziehungshilfefachverbände (AFET, BVkE, EREV, IGfH) folgten über 170 BesucherInnen. Alle Beiträge der Tagung können Sie den angehängten Präsentationen entnehmen.

Die IGfH hat darüber hinaus - vertreten durch ihren Geschäftsführer, Josef Koch, - mitgewirkt an einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern von AGJ und der BAG Landesjugendämter zur Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz. Die Empfehlungen stehen zum Download auf der Startseite der Homepage der BAG Landesjugendämter www.bagljae.de und der AGJ www.agj.de bereit.

 

Der Schutzauftrag in der Praxis: