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3. Regionalkonferenz des BVkE und der Diözesanen Arbeitsgemeinschaften für Erziehungshilfe in den neuen Bundesländern


Bereits zum dritten Mal luden die diözesanen Arbeitsgemeinschaften für Erziehungshilfe und der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen e.V. (BVkE) zu einer Regionalkonferenz ein. Die Fachtagung am 23./24. März 2011 in Leipzig fand unter dem Motto „Erziehungshilfe: damit Familie gelingt“ statt.

In Ihrem Vortrag unter dem Titel "Damit Entwicklung des jungen Menschen in der Familie gelingt, gab Frau Prof. Dr. Sylvia Kroll von der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin  einen Überblick über die Thematik und formulierte grundsätzliche Anforderungen für die Erziehungshilfe, um eine optimale Entwicklung von jungen Menschen zu gewährleisten. Die Erziehungshilfe müsse ein "lohnender Ort" für Entwicklung sein, in dem auf Grundlage von Passungsanalysen und Übereinstimmungen die notwendigen Voraussetzungen für eine gelingende, professionelle Enwicklungsbegleitung und angemessene Hilfen für spezifische Problemlagen geschaffen werden. (Folien zum Vortrag können Sie hier herunterladen: Folie 1: Aufbau und Gliederung Vortrag ; Folie 2: Entscheidungsstruktur am Beispiel HzE ; Folie 3: Übersicht zu zentralen Thesen  )

Weitere Informationen zu den Workshops und Inhalten der Fachtagung entnehmen Sie bitte den einzelnen Beiträgen, die wir für Sie hier als Tagungsdokumentation zusammengestellt haben. (Durch Klicken auf den jeweiligen Titel können Sie die Beiträge und Workshopmaterialien herunterladen).

 

Angelika Gabriel vom Jugendpastoralinstitut Don Bosco, Benediktbeuern refererierte zum Thema "Christliche Werte in Spiel bringen - damit Erziehungshilfe gelingt" . Zunächst zeichnete sie ein aktuelles Bild von Werten und Wertigkeiten junger Menschen. Anhand von fünf Grunddimensionen des Menschen, formuliert durch Jesuitenpater Karl Rahner, die in Kombination mit Bildern und Aussagen von Jugendlichen aus Erziehungshilfeeinrichtungen vorgestellt wurden, zeigte sie auf, dass christliche Werte zunächst allgemein menschliche Werte sind. Wichtig sei, das spezifische der christlichen Wertehaltung deutlich zu machen – nämlich das JA zu Jesus Christus und die Ausrichtung des Denkens und Handelns an den Worten und Taten Jesu. Des Weiteren skizzierte sie Wege, ein christliches Profil in Erziehungshilfeeinrichtungen und -diensten zu verankern bzw. Prozesse mit Jugendlichen und Mitarbeiter(-inne)n anzustoßen.

In einem anschließenden WorldCafé tauschten sich die Tagungsteilnehmer(-innen) unter der Moderation von Hartmut Storrer, CV Mecklenburg und Dr. Dorothé Schleenstein, DiCV Dresden-Meißen zu ihren eigenen Erfahrungen mit dem Thema "katholisches Profil in den Einrichtungen und Diensten" aus.

Nicht zuletzt bot die Konferenz und das Rahmenprogramm wieder ein Netzwerk der Caritas Erziehungshilfe zum kollegialen Austausch und zum voneinander Lernen.

 

 

Die Fachtagung wurde aus Mitteln des Kinder- und Jugendplanes vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.