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Das "große" Familiengericht - Grundstrukturen des FamFG
Verantwortungsgemeinschaft: Familiengericht - Jugendamt - Freie Kinder- und Jugendhilfe

Am 29. September 2009, Frankfurt/Main 

Mit der Schaffung des "großen Familiengerichts" durch das FamFG - "Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit" - wird eine durchgängige Neuordnung des familiengerichtlichen Verfahrens geschaffen.
Die bisher in verschiedenen Gesetzen verorteten Regelungen (z.B. ZPO, FGG, Hausratsverordnung usw.) werden nunmehr in diesem Gesetz zusammengefasst. Damit werden fast alle Verfahren und Streitigkeiten, die das rechtliche Verhältnis von Ehegatten und Eltern und Kindern sowie von Lebenspartner(inne)n betreffen diesem "großen Familiengericht" zugeordnet. Dabei durchzieht folgender Grundgedanke, der auch für die Fachkräfte aus den Erziehungshilfen von Bedeutung ist, die gesetzlichen Regelungen des FamFG: "Die Philosophie des Familienverfahrensrechts zielt auf Lösungen ab, nicht mehr auf Sieg und Niederlage." (Das Jugendamt, 2009, Heft 4, S. 161).

Die Fachtagung gab eine Übersicht über diese Neuregelungen und die verschiedenen Sichtweisen und hat das "Zusammenspiel" von Familiengericht - Jugendamt- und Beratungsinstitutionen verdeutlicht. Denn: "Besondere Bedeutung misst der Gesetzgeber hierbei der Zusammenarbeit der verschiedenen, am familiengerichtlichen Verfahren beteiligten Disziplinen bei, vor allem der Kooperation von Familiengericht und Jugendhilfe." (Trenczek, Thomas in: Kindschaftsrecht und Jugendhilfe, 2009, 3, S. 97)

Ausgangspunkt der Fachtagung war ein einführendes Referat zu den Grundstrukturen des FamFG und seinen Regelungen. Im Anschluss wurden die Regelungen aus dem Blickwinkel der verschiedenen beteiligten Institutionen näher betrachtet.
 
Die Dokumentation der Fachtagung finden Sie nebenstehend zum herunterladen.


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